Handyquette

Zum Weitersagen. heise.de empfiehlt einige Regeln zum gemeinsamen Umgang mit Smartphones.

 

  • Das reale Gegenüber hat immer Priorität. Beschäftige Dich bei einem Date nicht ständig mit dem Smartphone. Und wenn‘s wirklich wichtig ist, frag um Erlaubnis.
  • Vermittle Deinen Mitmenschen nicht den Eindruck, dass das, womit sie sich gerade in der realen Welt beschäftigen, für Dich langweilig oder unwichtig ist – zum Beispiel durch exzessives Rumdaddeln während einer Besprechung oder eines Vortrags.
  • Störe Deine Umgebung nicht durch laute Telefonate, Musik oder Tastentöne, durch helle Bildschirme in dunklen Kinosälen oder sichtversperrendes Filmen auf Konzerten.
  • Beim Autofahren, Radeln, Gehen: Augen und Finger weg vom Bildschirm. Wenn Du glaubst, Du kannst multitasken – vergiss es. Keiner kann es. Du auch nicht.
  • Die Nervigkeit eines Klingeltons ist erfahrungsgemäß direkt proportional zu der Dauer, das Gerät ganz tief unten aus der Tasche zu fischen. Sieh zu, dass Du Dein Handy findest, wenn es klingelt!
  • Wenn Du unbedingt Selfies machen willst, steh anderen Leuten nicht im Weg herum.
  • Nötige anderen nicht Deine Kommunikationskanäle auf. Wer nicht bei WhatsApp oder Facebook ist, hat möglicherweise gute Gründe dafür. Schneide solche Menschen nicht von der Kommunikation ab, sondern sprich sie auf ihren bevorzugten Kanälen an. Auch wenn‘s umständlicher ist.
  • Klingele nicht bis zur Voicebox durch und sag dann nichts.
  • Denke mindestens 30 Sekunden über Quelle und Relevanz einer Nachricht nach, bevor Du sie weiterleitest.
  • Verbreite nicht ungefragt Daten oder Fotos Dritter. Auch nicht von Deinen Kindern.
  • Blockiere nicht ewig öffentliche Steckdosen. Ist der Akku halbwegs voll, mach sie frei.

 

TUS Koblenz in die 2. DFB Pokalrunde!

Als langjähriger Koblenzer werde ich die TUS im Zwickauer Stadion unterstützen, die kommenden Freitag ihr DFB Pokal Spiel in Zwickau austragen müssen, weil das Stadion auf dem Oberwerth eine Baustelle ist.

Ballaballa Blablabla von blablacar.de

Mir kam das schon immer spanisch vor, wie man sich in Deutschland selbst blabla (wenn ich das so schreibe, kommt mir spontan auch ballaballa in den Sinn) nennen kann. Aber der Name ist scheinbar Programm, nämlich blablabla. In der aktuellen Kontroverse um die Einführung von Gebühren hat man scheinbar völlig vergessen, dass bei damaliger Einführung des Angebots die Kostenlosigkeit fettgedruckt als Vorteil herausgestellt worden ist.

Continue reading “Ballaballa Blablabla von blablacar.de”

Tomätchen en masse

image

Auf unserem Balkon.

Das deutsche Ausländerrecht verzeiht nicht – erst recht nicht in Chemnitz.

Es gibt in Chemnitz ein weißrussisches Paar, die haben vor 21 Jahren eine Eselei begangen. Um in Deutschland bleiben zu können, haben sie sich scheiden lassen und haben zum Schein deutsche Ehepartner geheiratet. Aber eben nur zum Schein. In Wahrheit sind sie immer zusammen geblieben. Der Mann hat sich selbständig gemacht und eine allgemein anerkannte freie Kfz-Werkstatt betrieben. Sie waren voll integriert, sind – im übrigen – ehrbare Bürger geworden, haben sich auch in Vereinen engagiert und sich – im übrigen – nichts zuschulden kommen lassen. Mehr Integration – außer der Einbürgerung – geht fast nicht.

Nach über einem Jahrzehnt ist der Schwindel aufgeflogen. Sie sind ausgewiesen und müssen das Land in diesen Tagen verlassen. Eine Chance auf Resozialisierung gibt es im Ausländerrecht nicht, in der Ausländerbehörde Chemnitz erst recht nicht.

Die Freie Presse berichtet jetzt über die bevor stehende Ausreise.